d i e    m a u l w e r k e r

         e n s e m b l e           a r b e i t s f e l d e r           r e p e r t o i r e            a k t u e l l           b o o k i n g             k o n t a k t
        ________________________________________________________________________________________________

Antonia Baehr

Alessandro Bosetti
Lucio Capece
John Cage
Johnny Chang
Fluxus
Jürg Frey
Gisburg
Robin Hayward
David Helbich
Michael Hirsch
Toshi Ichiyanagi
Ariane Jeßulat
Tom Johnson
Sven-Ake Johansson
Rolf Julius
Travis Just
Mauricio Kagel
Henrik Kairies
Christian Kesten
Georg Klein
Alison Knowles
Maulwerker
Andrea Neumann
Sergej Newski
Makiko Nishikaze
Pauline Oliveros
Michael Pisaro
Katarina Rasinski
Richard Reason
Ole Schmidt
Dieter Schnebel
Craig Shepard
Gerhard Stäbler
Ernstalbrecht Stiebler
Karlheinz Stockhausen
Barbara Thun
Antje Vowinckel
Steffi Weismann
Emmett Williams
Istvan Zelenka
 
 
 
 

 

Georg Klein (*1964)

DADAyama
Komposition und Live-Elektronik: Tetsuo Furudate & Georg Klein
17. Januar 2006, TESLA Berlin

Art's Birthday 2006
eine Veranstaltung der Klangkunst-Redaktion von Deutschlandradio Kultur mit dem TESLA im Podewils'schen Palais und dem Festival UltraSchall
Projektleitung: Markus Gammel
Redaktion: Götz Naleppa

In der Realisation von Dadayama 2006 schufen der Komponisten Georg Klein und Tetsuo Furudate eine Raum- und Klangsituation, die die Dadaismen in Deutschland und Japan aus heutiger Sicht reflektierte.
Die eigenständige Komposition von Georg Klein für die Maulwerker und Live-Elektronik arbeitet meist mit feinen, unaufdringlichen Tönen, die sich organisch in die jeweilige Situation einpassen. An den Längsseiten sind symmetrisch vier einzelne Lautsprecher platziert, die Georg Klein den vier Performern des maulwerker-Ensembles zugeordnet hat. Jeder der Vokalisten ist mit einem kleinen Sendermikrofon ausgerüstet, das über einen der Lautsprecher wiedergegeben wird. So entsteht eine akustische Spiegelsituation, in der die Performer mit ihren akustischen Feedbacks kommunizieren. Leise Mundgeräusche oder die schiere Berührung des Mikrofons mit der Haut werden zu überlebensgroßen musikalischen Ereignissen. Das Mikrofon dringt in die Sprachlaute. Rückkopplungen an Mund, Körper und Lautsprecher vermischen sich mit Worten dadaistischer Texte, insbesondere Selbstaussagen und Eigendefinitionen von Dadaisten.