d i e    m a u l w e r k e r

         e n s e m b l e           a r b e i t s f e l d e r           r e p e r t o i r e            a k t u e l l           b o o k i n g             k o n t a k t
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Antonia Baehr

Alessandro Bosetti
Lucio Capece
John Cage
Johnny Chang
Fluxus
Jürg Frey
Gisburg
Robin Hayward
David Helbich
Michael Hirsch
Toshi Ichiyanagi
Ariane Jeßulat
Tom Johnson
Sven-Ake Johansson
Rolf Julius
Travis Just
Mauricio Kagel
Henrik Kairies
Christian Kesten
Georg Klein
Alison Knowles
Maulwerker
Andrea Neumann
Sergej Newski
Pauline Oliveros
Michael Pisaro
Katarina Rasinski
Richard Reason
Ole Schmidt
Dieter Schnebel
Craig Shepard
Gerhard Stäbler
Ernstalbrecht Stiebler
Karlheinz Stockhausen
Barbara Thun
Antje Vowinckel
Steffi Weismann
Emmett Williams
Istvan Zelenka
 
 
 

 


apropos


Fountain


Passage

 

 

 

Steffi Weismann (*1967)

apropos (2006,10')
für sechs Stimmen, Computerstimmen und rotierende Objekte
UA: ZKM Karlsruhe im Rahmen des Festivals Stimme+ (Stimme und Elektronik) Mai 2006
In apropos wird Sprache in ein schnelles rhythmisches Aneinanderreihen von abstrakten Silben zerlegt, wobei die Satzmelodien ansatzweise erhalten bleiben. Der synthetische Klang der Computerstimmen, der das (vergebliche) Bemühen um einen humanen Ausdruck in sich trägt, wird dabei von den menschlichen Stimmen übernommen und imitiert. Paarweise sitzen sich die Sprecher gegenüber und führen ihre Dialoge, indem sie gleichzeitig an- und abschwellende Geräusche mit drehenden Bällen in Luftballons erzeugen. Es entsteht ein digitaler Singsang mit analogen Mitteln.

Passage (2007/08, ca.35')
Intro für 5 Sprecher, Türklingel-Installation, Instrumente und Publikum
UA: maulwerker performing music SITUATIONEN, Villa Elisabeh, Berlin 2008 „Passage” beginnt vor dem Konzert und endet, wenn das gesamte Publikum im Saal Platz genommen hat. Steffi Weismann lässt jeden Besucher vor geschlossener Tür eine musikalische Miniatur als persönliches kommunikatives Moment erleben. Die kurzen Texte erinnern an den alltäglichen Umgang mit Gegensprechanlagen oder Passwort-geschützten Räumen, beziehen sich aber auch auf die aktuellen Erwartungen, die ein Konzertbesuch mit sich bringt. Das Stück funktioniert als Installation wie auch als Performance. Es wird dabei von der Spannung des bereits anwesenden Publikums beeinflusst, das den Eintritt jedes neuen Besuchers mitverfolgen kann.

Fountain (2008, ca. 6'.)
für 6 Performer, 10 Plastikbecher und 3dl Wasser
UA: mit Alison Knowles, Bone Festival Bern 2008

Bandi Bandi (2004, ca. 5')
für verstärkten Tennisball und Spielerin
Festival Jeunesse, MUMOK Wien, im Rahmen des Programms
TON BILD RAUM Oktober 2005
- eine Hommage an Takehisha Kosugi

1x1 - Performance mit Zufallsfaktoren
Soloperformance, 2001/2003 (ca. 12')
Museo Vostell Malpartida, Spanien 2001