d i e    m a u l w e r k e r

         e n s e m b l e           a r b e i t s f e l d e r           r e p e r t o i r e            a k t u e l l           b o o k i n g             k o n t a k t
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Antonia Baehr

Alessandro Bosetti
Lucio Capece
John Cage
Johnny Chang
Fluxus
Jürg Frey
Gisburg
Robin Hayward
David Helbich
Michael Hirsch
Toshi Ichiyanagi
Ariane Jeßulat
Tom Johnson
Sven-Ake Johansson
Rolf Julius
Travis Just
Mauricio Kagel
Henrik Kairies
Christian Kesten
Georg Klein
Alison Knowles
Maulwerker
Andrea Neumann
Sergej Newski
Makiko Nishikaze
Pauline Oliveros
Michael Pisaro
Katarina Rasinski
Richard Reason
Ole Schmidt
Dieter Schnebel
Craig Shepard
Gerhard Stäbler
Ernstalbrecht Stiebler
Karlheinz Stockhausen
Barbara Thun
Antje Vowinckel
Steffi Weismann
Emmett Williams
Istvan Zelenka
 
 
 

 


 

 

Museumsstücke I
für acht bewegliche Stimmen und Instrumente in polyphonen Räumen (1992/93)
UA: DENKBARE MUSIK‘ Groningen 31.10.1993 (Jeßulat, Kairies, Kesten, Chico Mello, Rasinski, Thun, Walzer, Weismann. Ltg. Schnebel).
Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main 12.11.1993

MoMA - Museumsstücke II
Kammerensemble Neue Musik und Die Maulwerker (Künstlerische Ltg. Schnebel; Musikalische Ltg. Roland Kluttig).
UA: Musik der Zeit, Museum Ludwig, Köln: 21.01.1995

Zu den Museumsstücken:
Museumsstücke I wurde für das Frankfurter „Museum für Moderne Kunst“ konzipiert. Die 13 Stücke sind gleichsam Klangbilder, akustische Pendants zu dem, was an den Wänden hängt. So gibt es z.B. eine Veduta, eine Stadtansicht, die signalartig rhythmisierte städtische Klänge, wie z.B. Fahrradklingeln, Autohupen, Martinshörner, aber auch Unsemantisches wie schlichte Metalltöne verwendet; eine Tempesta, in der ein donnerndes Unwetter nebst Regen auf räumlich verteilten Stühlen oder auch auf geeigneten Türen oder Wänden getrommelt wird; eine Landschaft, ein Selbstporträt, eine Nature morte, ein heiliges Triptychon.
MoMA [Museum of Modern Art], Museumsstücke II, wurde für das Museum Ludwig in Köln geschrieben. Die Stücke dieses Zyklus’ sind abstrakter und künstlicher, heißen denn auch nach Künstlern der „Modern Art“. Es gibt 36 Stücke von Albers bis Warhol mit Dauern zwischen fünf Minuten und wenigen Sekunden.
Bei beiden Zyklen handelt es sich um experimentelle Musik für eine verwinkelte, polyphone Raumsituation. Das Publikum befindet sich in einem zentralen Platz, die Ausführenden sind oft unterwegs, so dass räumlich bewegte Musik entsteht, die sich entfernt, näher kommt, dreht, oder wo die Klänge selbst wandern.
(Dieter Schnebel)

 

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