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Toshi Ichiyanagi (1933):
Sapporo (1962)
Aufführung der Maulwerker (2007) mit vier Instrumenten, Dauer: 12'
Sapporo ist für bis zu 15 Spieler (inklusive Dirigent). Es können
jegliche klangerzeugenden Objekte verwendet werden, solange sie den Anforderungen
der Partitur entsprechen.
Die Partitur arbeitet mit Klangattacken, Aufwärts- und Abwärts-Glissandi
und langen Pausen. Die einzelnen Seiten der Partitur werden ad libitum
kombiniert und an die Spieler verteilt.
Die Handzeichen des Dirigenten können befolgt oder nicht befolgt
werden. Die wirkungslosen Dirigierbewegungen werden so zuweilen zu gestischer
Musik.
Der soziale Aspekt drückt sich darin aus, dass die Performer durch
ein bestimmtes Symbol angewiesen werden, einem Klang eines anderen Spielers
zuzuhören oder einem anderen Spieler bei seiner Klangproduktion zuzusehen,
unter Umständen auch während der eigene Klang fortgesetzt wird.
An diesen Momenten kann der Spieler von dem Punkt, an dem er gerade innerhalb
seiner Stimme war, zu dem springen, was er gerade beim andern gehört
oder gesehen hat. Findet sich dies nicht in seiner Stimme, so kann er
mit jedem anderen Spieler die Stimme tauschen.
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